Marco Weiss

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Marco W. ist ein rechtskräftig verurteilter Kinderschänder.

Kindheit[Bearbeiten]

Marco W. wurde am 28. Februar 1990 in Uelzen geboren. Dort besuchte er auch die Hauptschule.

Tathergang[Bearbeiten]

Im April 2007 schändete Marco W. in einem türkischen Hotel ein 13-jähriges englisches Mädchen.

Ermittlungen[Bearbeiten]

Das Opfer ließ sich nach der abscheulichen Tat von einem Frauenarzt untersuchen, der die Behörden über den sechsuellen Missbrauch dieses Mädchens informierte. Marco W. wurde daraufhin festgenommen, und legte ein Teilgeständnis[1] ab. Des weiteren wurden auch mehrere Spermien[2] des Täters in dem Mädchen gefunden.

Verurteilung und Bestrafung[Bearbeiten]

Aufgrund der klaren Beweislage wurde Marco W. sofort in Untersuchungshaft genommen. Er wurde von dem Gericht zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren, zwei Monaten und 20 Tagen verurteilt. Das Urteil wurde vom obersten Berufungsgericht der Türkei bestätigt, so dass Marco W. rechtskräftig verurteilt wurde. Er verbüßte insgesamt 247 Tage im türkischen Gefängnis, während der Rest der Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Ausreden des Täters[Bearbeiten]

Wie die meisten Kinderschänder behauptete Marco W. dass er das Mädchen überhaupt nicht geschändet habe, dass das Mädchen freiwillig mit ihm Unzucht praktizieren wollte und ihn verführt habe, und dass er nicht wusste wie jung sein Opfer war.[3]

Weitere Zwischenfälle nach der Haftentlassung[Bearbeiten]

Kurz nach der Haftentlassung wurde Marco W. in einem Verkehrsunfall verletzt,[4] was als die Strafe Gottes anzusehen ist.

Marco W. versuchte auch noch, sich an seiner Tat zu bereichern, in dem er ein Buch veröffentlichte. In diesem Buch gab er dem Opfer die Schuld, und behauptete insbesondere dass sie mit kurzer Kleidung rumgelaufen sei und ihn verführt habe. Der Strafverteidiger war entsetzt über die Dummheit, so ein Buch zu veröffentlichen.[5]

Marco W. begann eine Lehre als KFZ-Mechaniker, brach diese allerdings bald wieder ab.[6]

Meinung der Familie des Täters[Bearbeiten]

Die Eltern von Marco W. teilten mit, sie seien "entsetzt"[7] darüber, dass ihr Sohn für seine Tat verurteilt wurde. Der Bruder des Marco W. beschwerte sich in einem Zeitungsgespräch darüber, dass die Gefängniszelle keine Klimaanlage hatte, meinte dass das Mädchen sich bei dem Kinderschänder dafür entschuldigen sollte, dass er wegen ihrer Aussage bestraft wurde.[8]

Vorurteile gegen die Türkei[Bearbeiten]

In den deutschen Medien wurde Marco W. häufig als "Opfer" einer über-strengen türkischen Justiz dargestellt. Selbst verschiedene deutsche Politiker setzten sich für seine Haftentlassung ein, und warfen der Türkei Rückständigkeit vor. Allerdings hätte Marco W. für die von ihm begangene Tat, also die Schändung eines 13-jährigen Mädchens, selbst wenn das Mädchen "freiwillig" mitmacht, in Deutschland mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft werden können.[9]

Weitere Literatur zu dieser Tat[Bearbeiten]