Pöbelsherrschaft

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Ein Haus in Brasilien zur Zeit der Monarchie
Ein Haus in Brasilien zur Zeit der Pöbelsherrschaft

Die Pöbelsherrschaft (auch Demokratie genannt) ist eine Regierungsform, bei welcher der gemeine Pöbel versucht, ein Land zu beherrschen.

Traditionelle Herrschaftsformen und Beginn der Pöbelsherrschaft[Bearbeiten]

Traditionell wird jedes Land von einem Monarchen (also König, Fürst, etc.) regiert, der seine Macht von Gott ableitet. Solch ein Monarch müht sich stets um das Wohle seiner Untertanen, und da er seit seiner Kindheit als zukünftiger Herrscher ausgebildet wurde, ist er besser für das Amt des Staatsoberhauptes qualifiziert als jeder andere. Im besten Fall ist der Monarch ein absolutistischer Herrscher von Gottes Gnaden. Im Rahmen des redlichen Kolonialismus haben die europäischen Könige in selbstloser Weise versucht, auch den unzivilisierten Menschen anderer Erdteile die Vorteile ihrer Herrschaft zukommen zu lassen. Ausgehend von den amerikanischen Kolonien hat sich seit dem 18. Jahrhundert die Unsitte ausgebreitet, dass der gemeine Pöbel gegen den gottgegebenen König rebelliert und einen königsfreien Staat gründet.

Merkmale einer Pöbelsherrschaft[Bearbeiten]

Eine Pöbelsherrschaft beginnt meist mit einem schrecklichen Blutvergießen, in dem Mitglieder des löblichen Adels feige ermordet werden. Anschließend wird eine sogenannte Wahl durchgeführt, wobei alle Männer gleiches Stimmrecht haben und (stark vereinfacht gesagt) der Mensch, der die meisten Stimmen erhält, zum Herrscher ernannt wird. Dieses dümmliche Ritual wird meist alle paar Jahre wiederholt, so dass der Herrscher, sobald er sich in seine Arbeit eingearbeitet hat, typischerweise wieder durch einen neuen unerfahrenen Herrscher ersetzt wird. Die Bedeutung des Adels wird in diesen Wahlen völlig verkannt, so zählt die Stimme eines Bischofs oder des rechtmäßigen Thronfolgers nicht mehr als die eines Schweinehirten. Dass der ungebildete Abschaum einen ebenso ungebildeten Nichtsnutz zum Herrscher wählt, versteht sich leider von selbst.

Weitere Steigerungen der Dummheit[Bearbeiten]

Alls wenn es nicht schon dumm genug wäre, jedem Mann das gleiche Stimmrecht zu geben, so gibt es doch noch weitere Steigerungen der Dummheit:

  • Weiberwahlrecht: Manche Länder sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts dazu übergegangen, selbst Weibern das Wahlrecht zu geben.[1]
  • Narrenwahlrecht: Selbst ungebildete Narren dürfen mitwählen.[2]
  • Affenwahlrecht: Manche extremen Anhänger der Pöbelsherrschaft verlangen seit Beginn des 21. Jahrhunderts, selbst Affen mitwählen zu lassen.[3] Typischerweise verlangen diese Menschen auch, selber als Vertreter der Affen für diese das Stimmrecht ausüben zu dürfen.

Belege[Bearbeiten]